Umweltbildungszentrum

3 - Umweltbildungszentrum

Die Homberger Schulen engagieren sich im Unterricht in ökologischen Fragestellungen, jedoch fehlt ein außerschulischer, gut erreichbarer Lernort, in denen umweltpädagogische Aufgaben praktisch bearbeitet werden können. Zwischen der Hermann-Schafft-Schule und dem Burgberg befinden sich drei Gartengrundstücke, die in den letzten Jahren nicht kontinuierlich bewirtschaftet und gepflegt und von der Stadt aufgekauft wurden. Interessenten für eine Nachnutzung im privaten Bereich sind bisher nicht bekannt. Die Stadt hat das zur Haingasse gelegene Grundstück zunächst als Standort für Bienenkörbe überlassen, derzeit wird es auch von der Hermann-Schafft-Schule genutzt. Bei der Entwicklung des Umweltbildungszentrums soll an die vorhandene Nutzung angeknüpft werden.

Die Planung sieht eine Flächenunterteilung in eine Erlebnis- und Forschungsfläche, einen Sinnesgarten und Schulungs- und Tagungsgebäude vor. Ziel der Planung ist es, die Reichhaltigkeit der Flora und Fauna am Burgberg zu stärken. Das naturpädagogische Angebot soll den Unterricht der verschiedenen Schulen Hombergs und den Bildungsstandort insgesamt stärken. Mit der neuen Naturerlebnisfläche soll ein weiteres Angebot in der Homberger Freizeitlandschaft entstehen und die Attraktivität der Stadt für die Homberger Bewohnerschaft und Gäste gesteigert werden. Die Planung des Umweltbildungszentrums sieht vor, im ersten Schritt ein Nutzungs-, Gestaltungs- und Trägerkonzept zu entwickeln. Zudem sind Beteiligungen der Schüler- und Lehrerschaft der Bildungseinrichtungen, Verbände und interessierten Bürgerinnen geplant.